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Aktuell

Digitalfunk in Europa

 

Landesweite TETRA-Netze in Europa

Derzeit bauen neben Deutschland acht weitere europäische Staaten landesweite TETRA-Netze auf: Österreich, Bulgarien, Kroatien, Norwegen, Serbien, Rumänien, Slowenien und Mazedonien. Drei weitere Staaten planen TETRA-Netze, Griechenland, Italien und Luxemburg. Dreizehn europäische Staaten – Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Großbritannien, Ungarn, Island, Litauen, die Niederlande, Portugal, Schweden, Irland und Montenegro – verfügen bereits jeweils über ein landesweites TETRA-Netz. In Island ist das Netz allerdings nur in den Ballungsgebieten in Südisland aufgebaut.
Das deutsche BOS-Digitalfunknetz wird mit 500.000 Nutzerinnen und Nutzern das weltweit Größte seiner Art sein. Die Vorteile des Digitalfunks BOS – etwa die verbesserte Sprach- und Empfangsqualität – nützen allen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) – zum Beispiel Polizeien von Bund und Ländern, Feuerwehren, Rettungsdiensten, Technischem Hilfswerk und Zollbehörden. Damit dient diese neue Technik mittelbar auch den Bürgerinnen und Bürgern, indem sie eine schnelle und verlässliche Hilfeleistung im Notfall ermöglicht.

Landesweite TETRA-Netze in Europa

Systemtechnikentscheidungen in Europa

Es gibt viele Gründe, weshalb sich neben Deutschland auch andere Staaten für den TETRA-Standard als Basis für die Funknetze ihrer jeweiligen Sicherheitsbehörden entschieden haben. Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass der TETRA-Standard für die besonderen Anforderungen der Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben entwickelt wurde. Der andere ebenfalls für den professionellen Mobilfunk entwickelte Telekommunikationsstandard, der in Europa für Sicherheitsnetze verwendet wird, ist der TETRAPOL-Standard.
Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang jedoch auch, dass die grundsätzlichen Entscheidungen für eine Systemtechnik nicht immer landesweit gelten. So wird etwa das TETRAPOL-Netz in Spanien durch die dortige "Bundespolizei" ("Guardia Civil") genutzt, die Polizei im Baskenland nutzt hingegen ein eigenes TETRA-Netz. Und während sich Tschechien grundsätzlich für TETRAPOL entschieden hat, gibt es in Prag ein TETRA-Netz.

(c) BDBOS

 

Der Aufbau des BOS-Digitalfunknetzes

Das BOS-Digitalfunknetz wird in immer mehr Städten und Regionen von den Feuerwehren, Polizeien und Rettungsdiensten im täglichen Betrieb genutzt.

Im August 2013 waren über 365.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im BOS-Digitalfunknetz angemeldet. Insgesamt sollen künftig etwa 500.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im BOS-Digitalfunknetz funken können. Zu den Regionen, in denen der Digitalfunk BOS eingesetzt wird, gehören beispielsweise Berlin, Bremen, Hamburg und München, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, das Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg sowie weite Teile von Niedersachen, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen.

Das BOS-Digitalfunknetz wird sukzessive aufgebaut. Bereits fertiggestellte Bereiche werden nach und nach in Betrieb genommen, während an anderer Stelle der Netzaufbau noch fortgesetzt wird. Von den geplanten rund 4.500 Basisstationen, an rund 4.300 Standorten, waren Anfang September 3.961 aufgebaut und davon 3.515 Basistationen in das Netz integriert.

Die Inbetriebnahme des Netzes erfolgt zeitlich gestaffelt in 45 geografischen Netzabschnitten und wird im Wesentlichen bis Ende 2014 abgeschlossen sein.
Die bundesweite Kommunikation zwischen allen integrierten Netzabschnitten ist von Anfang an möglich. So können die Einsatzkräfte beispielsweise in den oben genannten Städten und Regionen den Digitalfunk BOS bereits parallel zur herkömmlichen analogen Technik nutzen und hierbei in Gruppen kommunizieren, deren Gruppenrufzone über das Bundesgebiet zum Beispiel von Hamburg bis München reicht.

 

(c) BDBOS

 

Digitale Alarmierung

 

Sicherlich haben sich schon einige gefragt, zu welchem Zweck die neuen Antennen auf dem Dach des Feuerwehrgerätehauses stehen. Diese sind Teil einer neuen Alarmierungsart, der digitalen Alarmierung, und dienen als
Verstärker(Dow) für das Sösetal. Ähnliche Verstärker finden sich zum Beispiel noch auf dem Feuerwehrhäusern in Dorste,Marke und Schwiegershausen. Der digital Funk sollte bereits zur Fussball-WM 2006 deutschlandweit eingeführt werden.
Im so genannten TetraSystem können Sprachnachrichten und Daten (nach heutigem Stand) verschlüsselt und abhörsicher übermittelt werden. Die bisherigen, analogen Frequenzen werden nach Umstellung auch nicht mehr freigegeben.
Ein nicht unbedeutender Nebeneffekt ist, daß im Zuge der Kreisfusion Südniedersachsen 2016 die analogen 5-Ton-Folgen den Funkverkehr, und damit die Einsatzkräfte, nicht mehr behindern können. Das digitale Senden der Daten (ähnlich eine SMS) geht wesentlich schneller als im analogen Bereich. Allerdings müssen dazu neue Funkmeldeempfänger für die Feuerwehren beschafft werden. Glichzeitig werden die Sirenen für die Alarmierung nicht mehr genutzt. Deren Nutzung ist mittlerweile zu kostenintensiv.

 

 

 

 

Ständchen zum 80 Geburtstag

 

Am 15.06. wurde Oskar Haase ebenfalls ein Ständchen zu seinem 80. Geburtstag überbracht.

 

       

 

 

 

Danke an die Helfer

 

Am Freitag Abend gab es dann noch eine Überraschung für die Förster Kameraden, die am Hochwassereinsatz der Osteroder Kreisbereitschaft im Raum Magdeburg beteiligt waren:
Regine und Wolfgang Rother aus Schönebeck/Magdeburg überreichten als "Danke schön" eine Kiste Bier und eine Flasche "Elbewasser". Sie waren zwar nicht direkt betroffen, aber sehr beeindruckt von der geleisteten Arbeit:
"Magdeburg sagt Danke an alle Helfer!"
Was haben die Beiden mit Förste/der Förster Wehr zu tun? Ihre Kinder/Schwiegerkinder sind Mitglieder: Anja Rother (fördernd) und Stefan Gerke (aktiv). Außerdem waren sie beim Geburtstag von Harry Blauert anwesend.

 

 

(c)Bild News.de

 

 

Mittwoch, 05. August 2020

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