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Landesfeuerwehrschule zieht um
CELLE / HANNOVER. Die Niedersächsische Landesregierung hat heute auf Vorschlag des Innenministeriums beschlossen, gemeinsam mit der Stadt Celle auf dem ehemaligen Kasernengelände in Celle-Scheuen ein Bildungs- und Trainingszentrum für die niedersächsischen Feuerwehren zu errichten. Bis zum Jahr 2020 soll der alte Standort der Landesfeuerwehrschule Celle insgesamt nach Scheuen verlegt werden. Der Standort Loy bleibt weiter bestehen.
„Auf dem Gelände der ehemaligen Freiherr-von Fritsch-Kaserne in Celle-Scheuen wird eine moderne Landesfeuerwehrschule geplant. Hier wird in die Zukunft für Niedersachsens Feuerwehren investiert. Die Ausbildungsmöglichkeiten für die Feuerwehren im ganz Land werden verbessert," sagte Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister. „Der demografische Wandel stellt uns vor große Herausforderungen. Jeder Feuerwehrangehörige wird in Zukunft stärker gefordert werden. Das bedingt eine gute Aus- und Fortbildung. Mit der Umsetzung dieses Projektes können wir einen nachhaltigen Schritt auf dem Weg zur Sicherung des Brandschutzes in Niedersachsen machen," so David McAllister bei einem Vor-Ort-Termin heute in Celle.
Auch der Oberbürgermeister der Stadt Dirk-Ulrich Mende äußerte sich erfreut: „An der sinnvollen Nachnutzung des Kasernengeländes durch die Feuerwehren ist die Stadt sehr interessiert. Wir wollen auch unseren Teil dazu beitragen und lösen damit ein städtebauliches Problem. Gleichzeitig wird die Wirtschaftskraft der Stadt gestärkt. Wir haben hier eine klassische Win-win-Situation. Das Land und die Stadt haben die Chance erkannt und erarbeiten zusammen Möglichkeit, dieses großartige Projekt aus der Taufe zu heben. Dazu gehören der gemeinsame Wille und eine große Portion Kreativität."
„Das Bildungs- und Trainingszentrum solle nicht nur das Lehrgangsangebot verbessern, es solle vielmehr allen Feuerwehren Niedersachsens für Übungszwecke zur Verfügung stehen", betonte Innenminister Uwe Schünemann. Gleichzeitig würden sich den Feuerwehren, technischen Einsatzleitungen und Stäben neue Möglichkeiten eröffnen. „Gemeinsam mit Helferinnen und Helfern des Katastrophenschutzes in Niedersachsen, den Hilfsorganisationen aber auch mit der Polizei und der Bundeswehr könnten in Celle-Scheuen schon bald fach- und organisationsübergreifend realistische Einsatzszenarien geübt werden," so Schünemann.
Auf dem Gelände in Celle-Scheuen sollen Brand-bekämpfungsanlagen, eine Übungshalle für wetterunabhängige Ausbildung sowie eine Vielzahl von Übungsobjekten und Übungshäusern errichtet werden, damit praxisnah und unter möglichst realistischen Bedingungen geübt werden kann. Das Bildungszentrum mit Lehrsälen und Einrichtungen für einen Internatsbetrieb schafft die Voraussetzungen für eine moderne Taktik- und Führungsausbildung. Ein Technikzentrum mit Werkstätten und Prüfstellen unter einem innovativen Umweltmanagement rundet das Gesamtkonzept ab.
Schünemann will Migranten zur Feuerwehr locken
Die freiwilligen Feuerwehren in Niedersachsen haben Nachwuchssorgen.
Der niedersächsische Innenminister Uwe Schünemann (CDU) will mehr Menschen mit Migrationshintergrund für die freiwilligen Feuerwehren in Niedersachsen gewinnen. Das berichtet NDR 1 Niedersachsen. Schünemann will am Montag in Hannover einen Entwurf zur Sicherung des Brandschutzes und Initiativen zur Nachwuchsgewinnung vorstellen.
Die Zahl der freiwilligen Feuerwehrleute ist in Niedersachsen zwischen 1997 und 2008 um rund sechs Prozent auf knapp 129.000 zurückgegangen. Das Landesinnenministerium will deshalb mehr Menschen mit ausländischen Wurzeln für die Feuerwehrarbeit begeistern - ihr Anteil bei den Jugendfeuerwehren macht nur etwa 0,3 Prozent aus. Auch über finanzielle Anreize für Aktive in den freiwilligen Feuerwehren wird nachgedacht. Das geht aus dem Entwurf eines Abschlussberichts zur Sicherung des Brandschutzes hervor. Eine Projektgruppe des Innenministeriums hatte sich mit den Folgen der älter werdenden Gesellschaft für die Feuerwehren beschäftigt.
Personalprobleme bei freiwilligen Feuerwehren
Freiwillige Feuerwehrleute beklagen demnach vor allem Probleme mit Arbeitgebern, die Einsätze während der Arbeitszeit nicht gerne sähen. Der Anteil der Frauen sei zwar kontinuierlich gestiegen, doch der Nachwuchs bliebe trotzdem aus. Das Ministerium hält auch Kinderfeuerwehren für sinnvoll, dort können schon Sechsjährige mitmachen.
Innovationspreis der öffentlichen Versicherer IF Star
Hier gehts zum Flyer
Quelle: Niedersächsischer Feuerwehrverband e.V.
Betr.: Feuerwehr-Musikwesen
Einladung zum 1. Musik-Workshop des LFV-NDS
Liebe Kameradinnen,
liebe Kameraden,
hiermit laden wir, namens und im Auftrage des Landesstabführers, zum 1. Musik-Workshop des
LFV-NDS ein, der vom
20. Februar 2010, 9.00 Uhr - 21. Februar 2010, ca. 14.00 Uhr,
in der Landesmusikakademie Wolfenbüttel,
Am Seeliger Park 1, 38304 Wolfenbütt
Die ganze Einladung hier klicken
* * *
LFV NRW muss Insolvenz anmelden
Land fordert Förderzulagen für Phönix Hotel zurück, Verband hat keine Rücklagen
Präsident Jonas verlässt den Verband - Feuerwehren arbeiten an Neuaufstellung für die Zukunft. "Weil der Landesfeuerwehrverband (LFV NRW) nicht über Rücklagen verfügt, ist eine Insolvenz des Verbandes nun unausweichlich", erklärt Jörg Müssig, Sprecher des LFV.
Hintergrund ist, dass das Land NRW 2,7 Millionen Euro an Zuschüssen vom LFV zurück fordert. Das Geld wurde im Haus Phönix in Bergneustadt investiert. Ausgelöst wurden die Probleme des LFV durch die Insolvenz der Tochtergesellschaft Phönix Hotel gGmbH in Bergneustadt, die ein Feuerwehr-Tagungshotel betreibt. Bei der Gesellschaft waren nach einem Komplett-Umbau Unstimmigkeiten wegen massiver Baukostenüberschreitungen entstanden. Nachdem sich bereits am vergangenen Samstag herausgestellt hatte, dass der frühere Aufsichtsrat um den Vorsitzenden Prof. Dr. Helmut Pasch seit Anmeldung des Insolvenzverfahrens keine Aufgabe mehr hat und aufgelöst wurde, erklärten nunmehr LFV-Präsident Walter Jonas und Vizepräsident Hans-Joachim Donner ihren Rücktritt. Vizepräsident Ralf Fischer hat sich bereit erklärt, die Abwicklung des Landesverbandes zu übernehmen. Vorstandssprecher Jörg Müssig: "Walter Jonas und Hans-Joachim Donner wollen, soweit das derzeit überhaupt möglich ist, weiteren Schaden vom LFV, aber auch von den Feuerwehren in NRW abwenden. Daher wollen sie bereits jetzt einen Neuanfang für einen neuen Feuerwehrverband in NRW mit ihrem Rückzug unterstützen." Wichtig ist, dass der Betrieb des Phönix-Hotel weiter läuft. "Buchungen für das Phönix-Hotel sind jederzeit möglich. Es gibt auch aktuell vielen Nachfragen für Buchungen für das erste Quartal 2010", so der Geschäftsführer von Phönix, Axel Wirth. Auch LFV-Sprecher Jörg Müssig betont, dass die Feuerwehren weiterhin den Erhalt und Weiterbetrieb der Tagungsstätte wollen: "Die Feuerwehren wollen Phönix erhalten. Wir wollen mit allen Beteiligten konstruktive Gespräche führen - Land NRW, Handwerksfirmen, Mitarbeiter von Phönix, Kreis- und Stadtfeuerwehrverbände. Wir wollen eine neue Gesprächs- und Informationskultur. Wir wollen Vertrauen zurück gewinnen." Bei allen Problemen um die Insolvenzen der Phönix Hotel gGmbH und des LFV muss die Arbeit in Fachausschüssen für die Feuerwehren weiter gehen. Der Ehrenvorsitzende des LFV, Dr. h. c. Klaus Schneider, hat sich bereit erklärt, gemeinsam mit einem Team aus erfahrenen Feuerwehrleuten den Aufbau eines neuen Verbandes der Feuerwehren in NRW vorzubereiten. Hier sollen neue Köpfe zunächst die Weiterführung der übrigen Verbandsaufgaben sicherstellen und sich dafür einsetzen, verloren gegangenes Vertrauen innerhalb wie außerhalb der Feuerwehren wieder aufzubauen.
Pressmitteilung des LFV NRW vom 16.12.09
Datum |
Verantstaltung |
Ort |
15.01.2010 bis
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Probe des Landesmusikkorps
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Landesfeuerwehrschule
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20.02.2010 bis
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"Workshop" der KStFü auf Landesebene |
Landesmusikakademie
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11.03.2010 |
Sitzung des LFV-FA
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Landesgeschäftsstelle
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09.04.2010 bis
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14. Landeslehrgang
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Turnermusikakademie
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07.05.2010 bis
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8. Landeslehrgang
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Turnermusikakademie
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24.08.2010 |
Sitzung des LFV-FA
|
Landesgeschäftsstelle
|
14.10.2010 |
Sitzung des LFV-FA
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Landesgeschäftsstelle
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22.10.2010 bis
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Probe des Landesmusikkorps
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Landesfeuerwehrschule
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30.10.2010 |
Kreisstabführertagung
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Feuerwehrhaus
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26.11.2010 bis
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15. Landeslehrgang
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Landesmusikakademie
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26.11.2010 bis
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9. Landeslehrgang
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Landesmusikakademie
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26.11.2010 bis
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Probe des Landesmusikkorps
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Landesmusikakademie
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Quelle: Niedersächsischer Landesfeuerwehrverband e.V. |
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Kreisfeuerwehr startet in Scharnebeck mit Heißausbildung
Scharnebeck (LK Lüneburg). "Tür auf, Rauch erkennen, zwei kurze Stöße Sprühstrahl, sofort die Tür wieder zu!" Kurz und knapp kommen die Kommandos von Ausbilder Thomas Wywijas im Brandcontai-ner der FTZ. Er steht neben zwei Atem-schutztrupps und gibt
Anweisungen zum richtigen "Umgang mit Feuer und Rauch". Das Feuer zu "lesen" ist die Kunst, um die es in der neu aufgebauten Wärme- und Brandrauchgewöhnungsanlage des Land-kreises geht. Seit kurzem werden Atem-schutztrupps aus dem gesamten Landkreis Lüneburg nach und nach in diese Ausbil-dung eingeführt.
Nach einer ca. einstündigen theoretischen Unterweisung geht es in die "heiße Phase". Diese dauert, je nach Feuerwehr, noch mal 1 -11/2 Stunden. KBM Torsten Hensel ist bei den ersten Feuerwehren selbst mit dabei und erläutert die Wichtigkeit dieser Ausbildung. "Hintergrund ist die Häufung an ver
letzten oder sogar getöteten Feuerwehr-angehörigen in den letzten Jahren", so der KBM. "So sind in den Jahren 2000-2007 8 Tote und 157 verletzte Feuerwehrange-hörige zu beklagen gewesen. Die Taktik im Innenangriff und die Schutzkleidungen haben sich in denn letzten Jahren verän-dert. Weiterhin wollen wir versuchen, die Qualität des abwehrenden Brandschutzes zu verbessern", so Hensel weiter.
Ausbilder Thomas Wywidas, selbst seit 1988 bei der Freiwilligen Feuerwehr Rein-storf ehrenamtlich tätig, ist hauptberufli-cher Feuerwehrmann und Rettungsassis-tent bei der BF Hamburg. Seit 2004 ist er zusätzlich an der Ausbildung der Feuer-wehren auf Kreisebene an der FTZ aktiv beteiligt.
Die Vorraussetzungen für die Teilnahme an dieser Ausbildung sind klar festgelegt:
Auf dem Außengelände wird über einen Unterflurhydranten eine Wasserversorgung zu einem Fahrzeug aufgebaut. Sobald diese steht, rüsten sich die ersten zwei Trupps mit Atemschutz aus. Weiterhin wird vor dem Gebäude eine Wanne mit Wasser gefüllt, um den Trägern nach dem Einsatz die Möglichkeit zu geben, ggf. die eigene "hochge fahrene" Körpertemperatur zu kühlen. Nicht selten treten bei Gebäude- oder Wohnungsbränden Temperaturen von bis zu 800° C auf. Der Körper verfügt über eine normale Kerntemperatur von 36,5 - ca. 37,5° C. Durch die Belastung kommt es dann möglicherweise zu fieberartigen Temperaturen. Somit ist man auch für diesen Fall vorbereitet.
Befeuert wird der aus drei Bereichen bestehende Stahlcontainer mit Strohballen, die je nach Sauerstoffzufuhr mehr oder weniger stark brennen. Doch gerade das "Nichtbrennen", also das Erkennen und die Entwicklung des Rauches, ist ein wichtiges Kernziel des Abends. In heutigen, immer mehr geschlossenen Räumen und Wohnungen kann ein Feuer nicht mehr so "frei" brennen wir früher. Dennoch entstehen heiße Gase, die nicht vollständig verbrennen. Durch Zufuhr von Sauerstoff, z. B. beim Öffnen von Türen oder Fenstern, kann es zur plötzlichen Durchzündung, dem sog. "FlashOver", zu deutsch "Rauchgasdurchzündung" oder "Feuerübersprung", kommen, bei dem im Brandcontainer Temperaturen von bis zu 250 Grad entstehen können.
Quelle: Niedersächsischer Feuerwehrverband e.V.
Landesfeuerwehrschule Loy wird modernisiert
LOY/Rastede. Die älteste in Betrieb befindliche Landesfeu-erwehrschule (LFS) in Loy, einer der beiden Standorte für die Aus- und Fortbildung der Feuerwehren in Niedersachsen, wird modernisiert. Innenminister Uwe Schünemann gab im Rahmen einer Feierstunde mit einem symboli-schen Spatenstich und der Enthüllung des Bauschilds den Startschuss für die schon seit langem geplanten Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen. Schünemann sagte, Ziel sei es, dauerhaft für 80 Lehrgangsteilnehmer praxis- und zu-kunftsorientierte Bedingungen zu bieten. Im ersten von zwei Bauabschnitten sollen für 3,4 Millionen Euro ein modernes Brandübungshaus und ein neues Lehrsaalgebäude errichtet werden.
Hans Graulich, OFV-Vors. RBM Gerd Junker und FVO-Präsident RBM Arnold Eyhusen.
"Es geht um Nachwuchs, Jugend, Kinder, Migranten, Frauen und Mädchen. All dies ist mit Ausbildung und dem Verständnis in den Freiwilligen Feuerwehren verbunden. Und wenn unser Land die Zukunftsvorschläge des LFV-NDS unterstützt und in die LFS Loy investiert, dann steht dies Ereignis der Landesregierung sehr gut an", stellte LFV-Präsident Hans Graulich
in seinem Grußwort anlässlich des symbolischen ersten Spatenstiches für den Erweiterungsbau heraus.
Mit dem "1. Spatenstich" wird eine Anpassung an die modernen Erfordernisse der Zeit in Loy erfolgen. Dafür haben sich immer wieder der LFV-NDS und der OFV stark machen müssen. Denn es hat schon einiger Gespräche und überzeugender Argumente bedurft, gerade in Loy auf die veränderten Schutzziele die richtigen Antworten zu finden. (Hartmann)
"Dem Ziel, eine optimierte und ganzheitliche Feuerwehr-ausbildung im Land Niedersachsen anzubieten, kommen wir einen großen
Schritt näher", freute sich Uwe Schünemann. Er wies darauf hin, dass der Prozess des Ausbaus abhängig sei von der Höhe der Einnahmen aus dem 25-prozentigen Landesanteil der Feuerschutzsteuer. Da die Feuerschutzsteuer in den letzten Jahren kaum Mög-lichkeiten für die Bildung einer Baurücklage zugelassen habe, müsse für die Zukunft mit einem längeren, andau-ernden Ausbauprozess gerechnet werden. "Ausbilder, Lehrkräfte sowie Servicepersonal sind jedoch hoch mo-tiviert, äußerst engagiert und werden auch in der Um-bauphase für einen reibungslosen Schulbetrieb sorgen", schloss der Minister und machte noch die wichtige Aussage, dass beide Standorte der Landesfeuerwehrschule erhalten bleiben.
Zahlreiche Gäste nahmen an der Feierstunde teil, u. a. Mit-glieder des Nds. Landtages, Kreisrat Rabe (Lk Friesland), Bürgermeister Decker, Rastede, sowie LFV-Präsident RBM
Quelle: Niedersächsischer Feuerwehrverband e.V.