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Technik Neuerungen

3S: Chemikalienschutz-Overall Pro–Chem II F für die Feuerwehr

 

Der Pro Chem II F Chemikalienschutzoverall von 3S wurde speziell für Rettungskräfte entwickelt. Basismaterial des Anzugs ist "Tychem F" von DuPont. Der Overall bietet hervorragenden Schutz gegenüber anorganischen und organischen Chemikalien. Der Einstieg in den Overall erfolgt über den Rücken. Die eingearbeitete Butylgesichtsmanschette legt sich eng um die Vollmaske, so dass ein Abkleben nicht nötig ist.  Der Pro Chem II F kann mit diversen Optionen ausgerüstet werden, wie Stiefelsocken, Tropfrand, dicht angeschweißten Chemikalienschutzhandschuhen aus Butyl, Neopren, Nitril oder Folienhandschuhen. Bei einem Erstangriff spart der Anwender wertvolle Zeit, da nichts mehr abgeklebt werden muss. Der Träger kann sich auf die Dichtigkeit, gegenüber einem in der Hektik des Einsatzes angebrachten Klebebandes, verlassen.

S-GARD TITAN-Einsatzschutzanzug für die Feuerwehr

 

Im Top-Modell der Einsatzschutzanzüge von S-GARD wird ein Hochleistungsgewebe aus Nomex® in TITAN-Technologie mit einer Gore-Tex® Membran und einem Futter aus Nomex Viskose FR verarbeitet. Der S-GARD TITAN-Schutzanzug lässt in punkto Flamm- und Hitzeschutz, Tragekomfort und Ausstattung keine Wünsche offen. Der nach DIN-EN 469:2005 2/2/2 zertifizierte Anzug ist in den Farben Schwarz und Gelb/Gold erhältlich.

Überjacke

Zu den Design-Highlights der Überjacke zählen u. a. der ergonomisch vorgeformte Kragen, ein von S-GARD in Kooperation mit Bornack entwickeltes Tunnelsystem zur Anbringung einer Rettungsschlaufe (unter der Membran) und eine Tasche für die Selbstsicherungsschlinge. Innenliegende PRX-9000 Protektoren reichen von vorne nach hinten über die Schultern und sorgen für mehr Luftzirkulation plus erhöhten Tragekomfort für den Atemschutzträger.

Überhose
Die Überhose des S-GARD TITAN-Schutzanzugs bietet ein im Schulterbereich verbreitertes, mit Para-Aramid-Filz ausgepolstertes Hosenträgersystem aus dem Material des Obergewebes. Eine integrierte Elastikkomponente im Rückenbereich, Kippschnallen und Gurtband sorgen für eine stufenlose Schnelleinstellung und Anpassung an die Körpergröße. Im hinteren Bereich ist die Hose hochgezogen und mit einer PA-Abpolsterung aus PRX-9000 versehen. In den Bund ist eine zusätzliche Thermoisolation eingearbeitet.

Weitere Ausstattungsdetails der Überhose sind zwei seitliche Durchgriffe mit Klappe und Klettverschluss, ein innenliegender Taschenbeutel hinter der Membrane (wassergeschützt) sowie zwei seitliche Blasebalgtaschen mit Klappe und Klettverschluss, von denen die rechte zusätzlich eine Messertasche vorhält. Auf der TITAN-Überhose sind große Kniepolster aus 2lagigem Kevlar® Filz fixiert, die mit einer Silikon-Carbon-Beschichtung für hohe Scheuer- und Abriebfestigkeit versehen sind.

GRAETZ GammaTwin S: Messung von Alpha-, Beta- u. Gammastrahlung

 

GRAETZ hat das bewährte Dosisleistungsmessgerät GammaTwin weiterentwickelt. Das Gerät kann als Dosisleistungsmessgerät, Dosisleistungswarngerät und in Kombination mit einer Kontaminationssonde auch als Kontaminationsmessgerät eingesetzt werden.  
 
GammaTwin S zur Kontaminationsmessung
Im Zusammenspiel mit der hochempfindlichen Großflächensonde ABG170 können Alpha-, Beta- und Gamma-Strahlung nachgewiesen werden. Einsatzkräfte und Material werden auf Kontamination  überprüft, bevor der Gefahrenbereich verlassen werden darf. Bei abgesetzter Sonde ist das GammaTwin S auch zur Kontaminationsmessung an unzugänglichen Stellen (z. B. Radkästen) geeignet.
Anschluss unterschiedlicher Sonden  
GammaTwin S ist mit unterschiedlichen Sonden kompatibel. Nach dem Anschluss der Sonde durchläuft das Gerät einen Selbsttest und erkennt die Sonde. Die Anzeige des Messwertes mit Sonde erfolgt immer in Impulsen pro Sekunden (Imp/sec). Ohne Sonde wird – wie beim GammaTwin sonst üblich – die Dosisleistung in Sievert pro Stunde (Sv/h) und die Ortsdosis in Sv simultan bzw. getrennt angezeigt.  
 
Wahlmöglichkeit in Bezug auf den Nulleffekt-Abzug
Der Anwender kann entscheiden, ob die gemessene natürliche Hintergrundstrahlung (Nulleffekt) vom jeweiligen Messwert abgezogen wird oder ob die Messung ohne Nulleffekt-Abzug erfolgen soll (Brutto-/Nettomessung). Die Nulleffektmessung läuft selbständig innerhalb von 30 bis 300 Sekunden ab. Nach Ablauf der Messzeit zeigt das GammaTwin S den ermittelten Nulleffekt an. 

Kontaminationsmessung mit 2 festgelegten Warnschwellen
Darüber hinaus kann zwischen zwei Warnschwellen gewählt werden: Die Warnung erfolgt  entweder beim doppelten oder beim dreifachen Nulleffekt in akustischer Form und optisch durch Blinken der Anzeige.
 
GammaTwin S zur Dosisleistungsmessung
Mit dem Gerät lässt sich auch die Gammastrahlen-Dosisleistung an einem bestimmten Ort messen. Mit Hilfe der Messwerte kann der vorangehende Trupp den günstigsten Aufenthaltsort mit der geringsten Dosisleistung bestimmen, so dass auf dieser Grundlage die maximale Aufenthaltsdauer des Trupps an diesem Ort überschlägig berechnet werden kann. Der Messbereich der Dosisleistung liegt zwischen 0,5 µSv/h – 50 mSv/h.
     
GammaTwin S zur Dosisleistungswarnung
Auch zur Dosisleistungswarnung kann das Gerät verwendet werden, um einen Gefahrenbereich zu erkunden und abzusperren. Der Gefahrenbereich ist so zu legen, dass die Gammastrahlen-Dosisleistung außerhalb des Gefahrenbereiches den Wert von 25 µSv/h nicht überschreitet (siehe auch FwDV 500, Einheiten im ABC-Einsatz, Ausgabe v. 15.10.2003, S.n 4). Hierfür bietet das GammaTwin S vier einstellbare Dosisleistungswarnschwellen  sowie eine kurze Reaktionszeit.

Bandschlinge

 
Bei der Überprüfung des Feuerwehrsicherheitsgurtes durch das Bundesamt für Materialprüfung wurde der Gurt einer dynamischen Belastung unterzogen. Der Gurt riss, worauf die DIN für den Feuerwehrsicherheitsgurt
zurückgezogen wurde. Eine neue DIN brachte den Feuerwehrhaltegurt hervor. Obwohl der neue Feuerwehrhaltegurt verbesserte Materialeigenschaften besitzt, wird er nicht mehr zur Selbstrettung eingesetzt. Der Nachteil des Feuerwehrhaltegurtes
besteht darin, dass er als Haltepunkt nur die Wirbelsäule bietet. Das heißt, beim Auffangen eines Sturzes wird die gesamte Fallenergie auf einen Punkt der Wirbelsäule abgeleitet. Jegliche Geräte, die bei der Selbstrettung mehrere Haltepunkte aufweisen, Bandschlingen
bieten drei Haltepunkte, sind besser. Da durch wird zusätzlich das kontrollierte Abseilen erleichtert. Der Feuerwehrsicherheitsgurt zählt daher nicht mehr zur persönlichen Schutzausrüstung. Zur Selbstrettung wird die Bandschlinge eingesetzt.
 
 
 
 
Bandschlinge mit HMS Karabiner
 
 
Donnerstag, 21. September 2017

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