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Technik Neuerungen

ATEMSCHUTZÜBERWACHUNG DrägerMan PSS®Merlin

 

DrägerMan PSS® Merlin™ ist das weltweit erste telemetrische Überwachungs- und Kommunikationssystem. Es überträgt z. B. Alarmsignale vom Geräteträger zur Überwachungstafel oder umgekehrt einen Evakuierungsbefehl von der Überwachungstafel an den Geräteträger. Darüber hinaus werden Sie über den augenblicklichen Zustand Ihrer Geräteträger ständig auf dem Laufenden gehalten.
ATEMSCHUTZÜBERWACHUNG DrägerMan PSS®Merlin

BETRIEBSART: elektronisch

ALLGEMEIN:
DrägerMan PSS® Merlin™ ist das weltweit erste telemetrische Überwachungs- und Kommunikationssystem. Es überträgt z. B. Alarmsignale vom Geräteträger zur Überwachungstafel oder umgekehrt einen Evakuierungsbefehl von der Überwachungstafel an den Geräteträger. Darüber hinaus werden Sie über den augenblicklichen Zustand Ihrer Geräteträger ständig auf dem Laufenden gehalten.

PRODUKTINFOS:
Zur Erhöhung der Sicherheit bei Einsätzen von Atemschutzgeräteträgern werden schon seit längerem manuelle, zeitgesteuerte Überwachungssysteme eingesetzt. Mit der Entwicklung eines vollautomatischen Überwachungssystems beschreitet Dräger Safety nun eine neue Dimension der Einsatzkontrolle. DrägerMan PSS® Merlin™ ist das weltweit erste telemetrische Überwachungs- und Kommunikationssystem dieser Art, das vollautomatisch aktuelle Daten eines Pressluftatmers online an eine Überwachungstafel außerhalb des eigentlichen Einsatzgeschehens überträgt. Damit besteht jederzeit Einblick in die aktuelle Situation der Atemschutzgeräteträger, so dass im Notfall unverzüglich eingegriffen werden kann. DrägerMan PSS® Merlin™ basiert auf modernster Funktechnologie. Das System umfasst als Hauptkomponenten die Überwachungstafel, den DrägerMan Bodyguard® II und ein speziell für diese Applikation entwickeltes Ex-geschütztes digitales Datenfunkgerät.

Die Einheit ermöglicht die parallele Einsatzkontrolle von bis zu zwölf Geräteträgern. Der DrägerMan Bodyguard® II ist die zweite Generation der vollelektronischen Signal-und Warneinheit für Pressluftatmer. Er kombiniert verschiedenste lebenswichtige Funktionen in einem Gerät, u. a. Anzeige des Flaschendrucks und der Temperatur, Bewegungslos-Melder, manueller Notalarm und Restdruckwarnung. Selbstverständlich sind alle Generationen der DrägerMan Bodyguard® mit DrägerMan PSS® Merlin™ kompatibel.

DrägerMan PSS® Merlin™ – ein weiteres Qualitätsprodukt der Dräger Safety.

An der Überwachungstafel überwacht und sichert der Verantwortliche für die Atemschutzüberwachung alle Geräteträger während des Einsatzes. Er beobachtet und steuert außerhalb des Geschehens DrägerMAN PSS® Merlin diese drei lebenswichtigen Funktionen:
> Anzeige vom aktuellen Flaschendruck
> Anzeige von Bewegungslos-Alarm und manuellem Notalarm
> Sendung von Evakuierungsbefehlen


FUNKTIONSWEISE:

Automatische Systemaktivierung :
Bei Druckbeaufschlagung des Pressluftatmers wird DrägerMan Bodyguard® II und damit das DrägerMan PSS® Merlin™ Datenfunkgerät automatisch aktiviert – ohne weitere Aktivitäten des Geräteträgers.

Die DrägerMan PSS® Merlin™ Überwachungstafel schaltet sich bei Einstecken eines Kennungsschlüssels automatisch ein und liest die auf dem Kennungsschlüssel gespeicherte Kennung des jeweiligen Datenfunkgerätes aus. Auf diese Weise kann eine eindeutige Verbindung zwischen Datenfunkgerät und Überwachungstafel hergestellt werden. Die Verbindung wird permanent überwacht – online!

Die Kommunikation des DrägerMan PSS® Merlin™ erfolgt in zwei Richtungen. So werden vom Geräteträger zur Überwachungstafel folgende Daten übertragen:
> Manueller Notalarm
> Bewegungslos-Alarm
> Restgebrauchszeit
> Flaschendruck
> Temperatur
> Rückzugssignal des Geräteträgers
> Quittierung des allgemeinen oder selektiven Evakuierungsbefehls

Die Überwachungstafel des DrägerMan PSS® Merlin™ ist nicht nur Empfangs-, sondern auch Sendestation:
> Allgemeiner oder selektiver Evakuierungsbefehl
> Quittierung des manuellen Notalarms, Bewegungslosalarms sowie des Rückzugssignals des Geräteträgers

Die Überwachungstafel des DrägerMan PSS® Merlin™ wird von zwei unabhängigen, redundanten NiMH-Akkus mit Energie versorgt. Der Ladezustand wird kontinuierlich überwacht und angezeigt. Das eingebaute Funkgerät mit integrierter Antenne stellt die Kommunikation mit bis zu zwölf Pressluftatmer-Datenfunkgeräten je Überwachungstafel sicher. Die Überwachungstafel des DrägerMan PSS® Merlin™ ist für die harten Anforderungen an die Alltagspraxis der Feuerwehren konstruiert. Integrierte Griffe ermöglichen bequem das Tragen der ca. 7,5 kg leichten Tafel.

Sämtliche Einsatzdaten werden automatisch aufgezeichnet (Datalogger) und können über eine integrierte Computerschnittstelle ausgelesen werden. Das Datenfunkgerät des DrägerMan PSS® Merlin™ wiegt inkl. NiMH-Akku ca. 750 g.

Das Gerätegehäuse besteht aus antistatischem Polyamid und ist schlagfest, stoßfest und wasserdicht. Darüber hinaus ist das Datenfunkgerät exgeschützt gemäß EEX ia IIc T4 und hat die nach der neuen EN 137 geforderte Flammprüfung bestanden.

(c) Dräger

Leader: Evakuierungsdecke zur Personenrettung

 

Die Decke aus Nomex wird in einer Beintasche getragen und dient zur Rettung einer verunfallten Person oder Atemschutzgeräteträgers. Die Decke wird in einer Transporttasche von 15 cm (B) x 35 cm (H) x 12 cm (T) geliefert und wird unter die zu rettende Person gelegt. Die Unterseite der Decke ist mit einer abriebfesten Schicht verstärkt. Nach dem Verzurren der Decke erfolgt die Evakuierung mittels Zugschlaufen.

 

SEIZ SURVIVOR Handschuh für technische Hilfe

 

SEIZ® stellt eine neue Familie von Schutzhandschuhen für die technische Hilfe vor. Das Top-Modell SURVIVOR verfügt an der Innenhand über ein Gewebe mit Granit-Beschichtung und an der Rückhand über ein Gewebe aus flamm- und hitzeresistentem NOMEX® mit gelb nachleuchtendem Wabendruck. Für extrem hohen Schnittschutz von den Fingerspitzen bis zum Stulpenende sorgt ein Innenfutter aus Kevlar®. Außerdem erweist sich der Handschuh dank einer innovativen Granit-Beschichtung als extrem griffsicher und abriebfest und bietet hohen Schutz gegen Durchstiche. Eine blut- und bakteriendichte CROSSTECH® Membrane gibt zusätzliche Sicherheit. Der Abschluss am Handgelenk erfolgt durch ein elastisches Gummiband, wodurch das Eindringen von grobkörnigen Partikeln und Glassplittern verhindert wird. Dank seiner ergonomischen Passform, gutem Tastgefühl und hoher Fingerfertigkeit erweist sich der SEIZ SURVIVOR als idealer Handschuh für jede Art von technischer Hilfe. Das gelbrote Farbdesign erhöht die Sichtbarkeit des Trägers bei Nachteinsätzen

S-GARD Schutzkleidung

 

S-GARD: Integrierte Absturzsicherung in Feuerwehr-Einsatzjacken

 

Eine neue Generation von S-GARD® Feuerwehreinsatzjacken bietet dank des neuen DTS-Absturzsicherungssystems mehr Sicherheit beim Anseilschutz durch Halten und die Selbstrettung beim Notfallabseilen. Das DTS-System ist eine in einer Depottasche der S-GARD Überjacke integrierte Halte- und Rettungsschlaufe mit Verbindungsmittel und wird mit weinigen Handgriffen einsatzbereit.

Speziell entwickeltes Tunnelsystem


Das DTS-System läuft in einem speziell entwickelten Tunnel, der die Feuerschutzmembran der Einsatzjacke vor Reibung des Gurtes schützt. Der Tunnel befindet sich in Höhe der Brust und unter den Achseln, wodurch die Gewichtsverteilung des Trägers im Vergleich zum Feuerwehrhaltegurt deutlich besser ist. Das von S-GARD in Kooperation mit Bornack, dem Spezialisten für Anseilschutz, entwickelte System ist nach EN 358 und EN 1498A zertifiziert.

Absturzgefahr verhindern, sicheres Abseilen ermöglichen


Das DTS-System bietet primär eine schnelle Selbstsicherung durch Halten bei Absturzgefahren im Einsatzalltag in Adhoc Lagen wie z. B. an Hängen mit Abrutschgefahr oder auf Drehleitern. Sekundär bietet es bei Notfällen im Innenangriff eine Möglichkeit zum Abseilen aus rückzugsfähigen Räumen oder als Haltegriff für die Rettung durch den Sicherungstrupp.

Problemlose Nutzung beim Atemschutzgeräte-Einsatz


Die Halte- und Rettungsschlaufe kann auch problemlos beim Atemschutzgeräteeinsatz genutzt werden. „Vor der Entwicklung haben wir sehr viele Meinungen und Ideen von Einsatzkräften eingeholt. Auch unser Feuerwehr-Ausbilderteam der Safety Tour war daran beteiligt. Seit einigen Jahren schon werden ähnliche Rettungsschlaufen angeboten und in den S-GARD Überjacken verbaut. Nun haben wir das System erfolgreich modifiziert und es entspricht den Normen EN 358 sowie EN 1498A“, erläutert Hubert Schmitz von S-GARD die Vorzüge des Systems.

Mitführen des Feuerwehrhaltegurts nicht mehr notwendig


Bei S-GARD Überjacken mit DTS-System kann auf den Feuerwehrhaltegurt nach DIN 14926 (welche eine Prüfung nach EN 358 beinhaltet) verzichtet werden. Der klassische Feuerwehrhaltegurt dient bisher als externes Hilfsmittel zur Sicherung durch Halten mit dem eigenen Verbindungsmittel oder mit der Feuerwehrleine. Der Einsatz des Feuerwehrhaltegurts ist allerdings in gewissen Situationen nicht ungefährlich. So kann es im Falle einer Selbstrettungsmaßnahme durch Notfallabseilen passieren, das die Einsatzkraft ohne entsprechend hohe Körperspannung durch einen falsch gelagerten Anseilpunkt die Kontrolle verlieren und kopfüber gedreht werden könnte. Zudem kann es vorkommen, dass der Feuerwehrhaltegurt im Einsatz nicht mitgeführt wird, weil seine Trageeigenschaften den Bewegungsablauf behindern könnten und die Kompatibilität mit anderer Schutzausrüstung nur bedingt möglich ist, wie dies z. B. beim Tragen eines Atemschutzgerätes mit Hüftbebänderung der Fall ist.

Einsatztests gemeistert


Das System hat extreme Belastungstests auf der S-GARD Safety Tour und im Bornack Trainingszentrum mit Bravour gemeistert. „Natürlich haben wir viele am Markt befindliche Systeme getestet. Keines hielt im Rahmen der Gefährdungsermittlung den historisch taktischen Anforderungen (primär Sicherung durch Halten, sekundär Rettung durch Notfallabseilung) an einen Feuerwehrhaltegurt unter dem Aspekt „Erfüllung aktueller Normen der EG Richtlinien“ stand. Meistens wurde nur der Fall „Selbstrettung“ beleuchtet, nicht jedoch der viel wichtigere Punkt der Sicherungsmöglichkeit im Rahmen des Haltens in Adhoc Situationen unterhalb der Eskalationsstufe, wo nur noch ein Gerätesatz der Absturzsicherung zum Einsatz kommen darf. So fehlte bei den meisten das Verbindungsmittel vom Gurtsystem zur Struktur oder musste erst bei Bedarf aus Taschen entnommen werden und im gefährdeten Bereich einhändig mit dem Gurt verbunden werden. Das neue System überzeugt mit einem Verbindungsmittel, das in einer Depottasche einsatzbereit mitgeführt wird. Bei der Einsatzkurzprüfung muss nur noch ein Karabiner mit der Schlaufe verbunden werden und schon kann es losgehen. Im Bedarfsfall ist es sofort zur Hand“, so Axel Manz, Entwickler bei Bornack.

Mittwoch, 22. November 2017

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